Handbuch · Zubuchbare Bereichezubuchbar
Ausfall und Vertretung: wenn jemand krank wird
Kurz gesagt
Eine Krankmeldung macht die veröffentlichten Einsätze im Zeitraum unbesetzt und meldet das dem Planer. Im Cockpit steht je Einsatz eine sortierte Vorschlagsliste mit dem Umweg in Kilometern, den Wochenstunden der Person und dem Hinweis, ob sie das Objekt kennt. Angefragt werden die ersten drei, die erste Zusage zählt. Zwei Stunden vor Beginn geht ein unbesetzter Einsatz an alle Planer.
Der Ausfall ist der Moment, in dem sich ein Plan bewährt oder als Zettelwirtschaft herausstellt. Deshalb hängt die Krankmeldung direkt an den Einsätzen.
Was eine Krankmeldung auslöst
Alle veröffentlichten Einsätze der Person im gemeldeten Zeitraum werden unbesetzt und der Planer bekommt eine Meldung. Die Einsätze verschwinden nicht: Ein unbesetzter Einsatz ist sichtbar offen, und genau das ist der Unterschied zu einem Plan auf Papier.
Die Vorschlagsliste
Im Cockpit steht je unbesetztem Einsatz eine sortierte Liste möglicher Vertretungen. Je Person zeigt sie drei Größen:
- Umweg in Kilometern, gemessen an der Tour, in die der Einsatz eingeschoben würde.
- Wochenstunden, damit nicht ausgerechnet die Person einspringt, die ohnehin an der Grenze steht.
- Objektkenntnis, also ob die Person dort schon gearbeitet hat. Wer den Keller kennt, braucht keine Einweisung.
Anfragen und Zusagen
Angefragt werden die ersten drei der Liste gleichzeitig. Die erste Zusage zählt, die übrigen Anfragen verfallen. Damit entfällt das Durchtelefonieren, und es entsteht keine doppelte Zusage.
Beim Antrag statt hinterher
Der Abwesenheitsantrag zeigt schon im Formular, wie viele Einsätze im gewünschten Zeitraum betroffen wären. Die Führungskraft entscheidet damit über den Urlaub und über die Lücke im selben Blick, statt beides nacheinander zu bearbeiten.