Digitale Stempeluhr für Handy und Rechner
Kurz gesagt
Die Stempeluhr von CasaClock läuft im Browser des Diensthandys. Vier Buchungen sind möglich: einstempeln, ausstempeln, Pause beginnen, Pause beenden. Welche Buchung erlaubt ist, ergibt sich aus dem aktuellen Zustand und wird auf dem Server geprüft. Die laufende Arbeitszeit zählt im Minutentakt weiter, ohne dass jemand die Seite neu lädt.
Ein Hausmeister steht um 6:40 Uhr vor einem Treppenhaus in der Payerstraße. Er nimmt das Handy, drückt einen Knopf, fertig. Kein Terminal an der Wand, kein Zettel im Auto, keine App aus dem Store. Die Seite liegt als Lesezeichen auf dem Startbildschirm und verhält sich wie eine App.
Die vier Buchungen
Mehr gibt es nicht: einstempeln, ausstempeln, Pause beginnen, Pause beenden. Ein Zustandsautomat entscheidet, was als Nächstes zulässig ist. Aus dem Zustand OUT geht nur Einstempeln, aus IN nur Pause oder Ausstempeln, aus BREAK nur das Pausenende. Wer es trotzdem versucht, etwa über einen alten Browsertab, bekommt eine Absage vom Server. Die Prüfung sitzt nicht in der Oberfläche, sondern hinter ihr.
Der Hauptknopf ist rund, füllt den halben Bildschirm und wechselt Beschriftung und Farbe mit dem Zustand: Navy im Ruhezustand, Magenta während der Arbeitszeit, Bernstein in der Pause. Wer das Gerät aus der Tasche zieht, sieht in einer halben Sekunde, ob er eingestempelt ist.
Was während der Schicht mitläuft
- Die Arbeitszeit zählt live weiter, Aktualisierung im Minutentakt, ohne Neuladen der Seite.
- Ein eigener Pausen-Timer zählt ab dem Pausenbeginn hoch und aktualisiert alle 30 Sekunden.
- Sobald die Anwesenheitsdauer die Schwelle des Arbeitszeitgesetzes reißt und noch keine ausreichende Pause gestempelt ist, erscheint ein Hinweis auf die fällige Pause.
- Die heutigen Buchungen stehen als Liste darunter, mit Uhrzeit, Objekt oder Adresse und einer Kennzeichnung, wenn ein Eintrag aus einer genehmigten Korrektur stammt.
Vergessenes Stempeln
Niemand darf eine gestempelte Zeit einfach überschreiben. Wer das Ausstempeln vergessen hat, stellt einen Korrekturantrag mit Datum, Uhrzeit und Begründung. Der Antrag geht an die vorgesetzte Person, wird dort freigegeben oder abgelehnt und erzeugt erst dann eine Buchung. Diese Buchung trägt eine Markierung, damit später erkennbar bleibt, dass sie nachträglich entstanden ist. Eingriffe durch Vorgesetzte und Admins landen zusätzlich im Audit-Protokoll.
Zwei Beschäftigungsverhältnisse
Wer neben der Hauptstelle einen Minijob im selben Betrieb hat, schaltet in der Stempeluhr zwischen beiden um. Die Zeiten laufen getrennt, das Monatskontingent des Minijobs wird eigenständig geführt, und die Freigabe verantwortet die für den Minijob zuständige Führungskraft, nicht die des Hauptjobs.
Was die Stempeluhr nicht tut
Sie ortet niemanden dauerhaft (siehe GPS-Zeiterfassung), sie schreibt keine Zeit gut, die niemand freigegeben hat (siehe Überstunden), und sie puffert derzeit keine Buchung offline. Ohne Netz kommt keine Buchung an; das ist der ehrliche Stand, ein Offline-Puffer steht auf der Liste.